Im Lager Bergener Straße lebten die Zwangsarbeiter der zur Krupp AG gehörenden Zeche Vereinigte Constantin der Große, der größten Steinkohlenzeche im Ruhrgebiet am Ende des Zweiten Weltkriegs.
An der Bergener Straße 116 a – i in Bochum befindet sich eines der wenigen in Deutschland nahezu vollständig erhaltenen ehemaligen Zwangsarbeiterlager aus der Zeit des Nationalsozialismus. Hier wurden während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter der Zeche Constantin der Große unter elenden Lebensbedingungen untergebracht.
Um diesen historisch wichtigen Ort zu einem Ort des Erinnerns und des Lernens zu machen, hat das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte eine Ausstellung entwickelt, die am authentischen Ort schlaglichtartig die Geschichte der Zwangsarbeit, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Internierten aber auch die lange Geschichte der Nutzung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erzählt.
Am Samstag, 31. Oktober, eröffnet Oberbürgermeister Jörg Lukat die neue Ausstellung des Stadtarchivs – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte. Von 12 bis 15 Uhr besteht für Interessierte die Möglichkeit, diese Ausstellung zu besuchen und den neuen Gedenk- und Erinnerungsort kennenzulernen.
Zukünftig wird die Ausstellung dank ehrenamtlicher Unterstützung einmal monatlich öffentlich zugänglich sein.
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